Krim-Krise erreicht Weltall

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Bereits seit Monaten geistert der Begriff “Krim-Krise” durch die deutsche Medienlandschaft. Focus Online hat sogar einen eigenen Newsticker für die aktuellsten Entwicklungen rund um Putin und die Krim eingerichtet. Wegen des Konflikts um die Halbinsel hat sich jüngst die NASA entschieden, im Weltall nicht mehr weiter mit Russland zu kooperieren. Einzige Ausnahme ist die Raumstation ISS.

 

 

 

Schaubild: Ethnien auf der Krim

Schaubild: Ethnien auf der Krim
nach Erhebung aus dem Jahr 2001

Doch: Was ist die Krim eigentlich?

Bei der Autonomen Republik Krim handelt es sich um eine Halbinsel im Schwarzen Meer. Auf den 26.844 Quadratkilometern leben über 2 Millionen Menschen. Die Russen bilden bereits seit den 1950er Jahren die größte ethnische Gruppe. Auf der Halbinsel wird deshalb auch vor allem Russisch gesprochen. Bis Januar diesen Jahres handelte es sich bei der Krim um eine Region der Ukraine. Dann meldete Russland Besitzansprüche an.

 

 

Wie sieht die aktuelle Situation aus?

Ab 11. März 2014 erklärte die Krim ihre Unabhängigkeit von der Ukraine. Die „Republik Krim“ wurde ausgerufen. Eine Woche später beschloss man dann durch ein Referendum der Beitritt zur Russischen Föderation. Der Vertrag wurde bereits ratifiziert. Aus russischer Sicht ist die Krim somit offiziell Teil der Föderation.

Karte: Die Krim zwischen Ukraine und Russland
Welche Probleme gibt es?

Nach der ukrainischen Verfassung ist eine Abspaltung der Krim mittels Referendum gar nicht möglich. Deshalb ist die Krim für die Ukraine immer noch Teil ihres Staatsgebiets. Das Land wird in dieser Sichtweise von weiteren Staaten wie Deutschland, Frankreich oder den USA unterstützt. Es folgten bereits eine Reihe von Sanktionen und Unmutsbezeugungen. Hierzu zählt auch das Aufkünden der Zusammenarbeit zwischen NASA und Roskosmos, der russischen Raumfahrbehörde.



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